Das Fasziendistorsionsmodell – Die Schmerzgestik als Wegweiser bei der Verknüpfung von visueller Diagnostik mit osteopathischen Behandlungstechniken

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen!

In vielen Fällen steht die Diagnose schmerzhafter Erkrankungen am Bewegungsapparat bereits nach einer sauberen Anamnese und einer korrekten klinischen Untersuchung fest. Trotz eindeutiger klinischer Diagnosen sind die therapeutischen Konsequenzen daraus oft sehr vielfältig. Das therapeutische Armamentarium reicht von „wait and see“ über Physikalische Maßnahmen, Physiotherapie, Pharmakotherapie, Injektionen bis zu interventionellen chirurgischen Eingriffen.

Im Gegensatz zu dieser Vielfalt bietet uns das FDM-Konzept nach TYPALDOS bei funktionellen schmerzhaften Erkrankungen des Bewegungsapparates eine beeindruckend eindeutige Verknüpfung zwischen FDM-Diagnose und FDM-Therapie: EIN definiertes klinisches Zeichen (pain-body-language) zieht exakt EINE therapeutische Vorgehensweise nach sich.

Die unbewusste Körpersprache des Patienten ist dabei der Wegweiser für die nachfolgende FDM-Therapie. Zu simpel? Bei einer Einteilung der „pain body language“ in nur sechs verschiedene Kategorien („Fasziendistorsionen“ genannt) scheint das auf den ersten Blick so zu sein. Da diese sechs Distorsionen des FDM-Konzeptes aber in jeder nur denkbaren Konstellation auch gemeinsam bei einem Patienten vorhanden sein können, ist das FDM-Konzept wesentlich anspruchsvoller als es auf den ersten Blick erscheint.

Das Indikationsspektrum für das FDMKonzept nach Typaldos reicht von akuten Bagatelltraumata über Sportverletzungen bis hin zu allen akuten und chronischen muskuloskelettalen Beschwerden und Erkrankungen.

Besondere Furore macht das FDM-Konzept seit Jahren im Spitzensport. Stephen Typaldos entwickelte dieses Konzept für die von ihm betreuten Premium League Athleten in den USA. Insofern überrascht es nicht, dass das FDM-Konzept in Europa zuerst im Spitzensport bekannt wurde. Nicht zuletzt unsere Fußball-Nationalelf wird seit Jahren bei Verletzungen nach dem Fasziendistorsionsmodell behandelt.

Die vielen positiven Patientenberichte von überall her zeigen, dass FDM ein Grundbaustein der Schmerztherapie ist, auf den wir als Behandler lange gewartet haben.

Wer dieses Diagnose- und Therapiekonzept zur Anwendung bringen will, braucht eine fundierte Ausbildung bei erstklassigen Dozenten. Die Dozenten der AIM sind fulltime FDM-Therapeuten und ausgezeichnete Lehrer.

Die AIM bietet Ihnen diese Ausbildung in Zürich an. Ihre FDM-Ausbildung ist hier in den besten Händen!

Ihr Prof. Matthias Fink

Prof. Dr. med. habil. Matthias G. Fink
Professur für Physikalische und Rehabilitative Medizin
an der Medizinische Hochschule Hannover